Montag, 6. April 2026

Die letzte Lammkeule!

Ostermontag zu siebt - ich liebe das. Um halb zehn war schon die schwere Lammkeule auf dem Backblech, gesalzen, mariniert, mit Knoblauch und Rosmarin besteckt. Ofen auf 180°; wir sehen uns.

Um zehn war der Tisch gedeckt, mit frischen Blumen und Osterkerze geschmückt, Servietten mit Osterhasen, für alle sieben je ein Stoffbündel mit Osterzeug drin. Lauch im Garten geholt, gewaschen, geschnitten, 50 g Aprikosen dazu, köcheln mit Weisswein und Rahm. Kartoffeln gekocht für Bratkartoffeln. Nudeln bereitgestellt. Salat vorbereitet. Was noch?

Um elf waren Stefan und Martin da. Stefan wurde von mir eingespannt, um meinen ausgedachten Apéro zu mischen und zu servieren: 1/3 Zitronenlikör selbst gemacht, 1/3 Weisswein, 1/3 Sprudelwasser, 1 Eiswürfel mit Orangenstück. 

Apéro im Garten samt Hund an der Leine. Dann Mittagessen am grossen Stubentisch. Verdauungsspaziergang, Dessert.

Und da passierte es: Die Grossmutter (ich) wollte das Backblech in den Schüttstein stellen, über den Kopf von Kaya hinweg.  Aus grossem, schrecklichem Versehen begoss sie ihre Enkelin mit ganz viel Bratensaft vom Lamm. Wääähhh!!! Braune Sauce über zitronengelbes Shirt. Kaya war sehr, sehr gnädig mit mir. Aber ich mag nie wieder eine Lammkeule braten. Jetzt ist Schluss mit dieser Tradition. 

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