Gestern haben Reto und ich über alte Zeiten geplaudert. Uns wieder gefreut an Osternachtfeiern im Urner Oberland und in St. Ulrich und noch weiter zurück in St. Urban. Es waren tiefe, stimmige Erlebnisse. Wir sind uns sicher, dass es so eindrücklich war, weil wir die ganzen Karwochen und Ostertage mitfeierten. Und weil da so viele Menschen mitgefeiert haben, die uns am Herzen lagen. Gemeinsam.
Jetzt ist es anders. Leider mag ich nicht mehr mittun. Ich bin immer noch im Abstands-Modus gegenüber der katholischen Kirche. Vielleicht ändert sich das auch wieder. Ich weiss es nicht. - Weil Reto im Kirchenchor singt, gehen wir getrennte Wege. Reto wird erfüllt sein vom österlichen Geschehen. Wird am Osterfeuer stehen, das er im Urner Oberland jeweils selbst entzündet hat. - Ich werde derweil zu Hause sitzen. Und was tun? Was fühlen? - Ich weiss es nicht. Wehmut, Traurigkeit. Getrennt.
Zum Glück kommen am Ostermontag unsere Kinder mit ihren Lieben zu uns. Da werden wir gemeinsam feiern. Von Herzen!


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