Ich habe zwei Schwalbenschwanz-Raupen "gerettet" vor den gefrässigen Heugümpern und wer sie sonst noch zum Fressen gern hat. Mit viel Fenchel in ein Holzkistchen versteckt. Luftdurchlässiges Gewebe davor gespannt. Und jetzt täglich schauen, ob sie wachsen. - Das habe ich in anderen Jahren auch gemacht.
Ich habe aus den in Öl eingelegten Rosenblättern mit Bienenwachs eine Salbe angerührt und in kleine Gläschen gefüllt - Das habe ich in anderen Jahren auch gemacht.
Ich habe Kräuter geschnitten und auf dem Grossmutter-Schrank zum Trocknen ausgelegt. - Das habe ich in anderen Jahren auch gemacht.
Langweilig? Routine? Nichts Besonderes?
Ich weiss nicht, was mit den Raupen dieses Jahr passiert. Letztes Jahr ist eine ausgebüxt. Werden wir sie fliegen sehen? Das ist immer von neuem berührend.
Die Rosensalbe ist gemacht wie immer, ABER zum erstenmal aus den Kartoffelrosen, die ich in Dänemark kennen gelernt habe. So viele Erinnerungen an das Meer und die Rosenfelder!
Ach ja, das mit den Kräutern wiederholt sich, das ist wahr.
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