Die marokkanische Regisseurin Maryam Touzani hat mit ihrem Film "Calle Malaga" eine "Ode an das Altsein" gestaltet, wie ich in einer alten "Annabelle" las, die mir zufällig in die Finger kam. Ich habe den Film leider nicht gesehen, aber ein Interview mit der Regisseurin gelesen, das mich neu auf den Weg schickt. Dafür sei es nie zu spät.
Ich zitiere meine "Wegweisung" aus der Annabelle Nummer 3/2026:
"Für mich ist das Leben ein konstanter Neubeginn. Solange man atmet, gibt es nicht einen Moment, in dem es zu spät wäre für ein neues Kapitel. Erst wenn das Herz aufhört zu schlagen, ist es endgültig vorbei - bis dahin kann man sich immer wieder neu erfinden. Es ist ein grosses Privileg, alt zu werden. Wir verstecken unsere Falten, weil wir sie nicht ästhetisch finden, dabei sind sie ein Beweis für das Leben, das wir gelebt haben. Ich bin überzeugt davon, dass Altern eine Kraft, ja befreiend sein kann."
Auf geht es zu einem neuen Kapitel...
