Ich lese drei Bände "Erzählungen" von Siegfried Lenz, einem deutschen Dichter. Er würde heuer hundert Jahre alt. (Gestorben 2014) - Seine Buch-Erzählungen reichen von 1949 bis 1984. Sie sind chronologisch gegliedert. 1949 bin ich zur Welt gekommen; dieses Zusammentreffen berührt mich.
Es sind altmodische Geschichten. Und meistens enden sie nicht gut. Oft überraschend schlecht. Da rettet eine Frau ihrem Mann das Leben, aber er kann das nicht annehmen und geht. Die Titel sind auch nicht zeitgemäss: Jäger des Spotts; Das Wrack; Küste im Fernglas...
Aber die Sprache gefällt mir. Ist ganz genau. Langsam. Redundant (wiederholend). Ich gehe mit, sehe, rieche, schmecke. Ich verstehe die Erzählungen, auch wenn ich ihre Tiefe nicht ganz auszuloten vermag.
ERZÄHLUNGEN
Heute waren wir bei einer Freundin und haben mit ihr ihre Ferien in Holland miterlebt. Sie hat sie uns erzählt anhand von Fotografien. Ich mag Erzählungen, ob sie von alten Dichtern sind oder von einer Freundin, einem Freund.
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