Donnerstag, 26. März 2026

Welch ein Chaos in meinem Zimmer

 Am Samstag ist Flohmarkt im Quartier. Wir , Ehemann, Tochter, Enkelin und ich, wollen teilnehmen. Wir haben genug Sachen, die wir nicht mehr brauchen, die aber zu schade sind zum Wegwerfen. Gerade habe ich unsere Saftpresse ausprobiert; sie läuft noch tadellos. Der Rüebli-Randen-Apfelsaft war fein. Das Abwaschen des Gerätes war so mühsam wie eh und je. Aber das sagen wir allfälliger Kundschaft nicht.

Natürlich habe ich viele Bücher bereit gelegt - für Kinder und für Erwachsene. 

Ich werde mich vom Toaster verabschieden, den ich so unbedingt für meine Studentin-Bude haben wollte. Er ist "retro" und wirft die Brotscheiben nicht aus. Selber aufpassen. Der Preis steht noch an der Schachtel: Neunzig Franken hat er gekostet vor 24 Jahren. 

Meine wunderschöne, blaue Glasschale, über der ich Kinder im Urner Oberland mit viel lebendigem Wasser getauft habe, steht zum Verkauf. Möchte ich wirklich, dass sie weggeht?

Apropos "Weggehen" - es wird kalt sein am Samstag. Und zuerst hiess es, der Flohmarkt sei am Sonntag. Vielleicht kommt gar niemand.

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