Mit dem Bus bis Schmidgasse und dann zum Markt spazieren. Wir sind nicht allein. Alle, fast alle, haben gute Laune bei so einem hübschen Tag. Das Lächeln sitzt locker in den Gesichtern. Nur unser Surprise-Verkäufer hat noch die Kapuze über die Mütze, über den Kopf gezogen. Aber er streckt uns lachend die Hand entgegen, obschon wir ihm heute nichts abkaufen; er weiss, dass ich das Heft schon habe.
Ich will zu Reto Meier, der mit seiner Partnerin einen Permakulturhof betreibt. Heute hat er Tulpen zum Verkauf, soweit das Auge reicht. Weil es so viele sind, dürfen wir alle drei gratis mitnehmen. Einfach auswählen! Wir kaufen noch Kopfsalat und Riesenradiesli.
Reto ersteht Salatsetzlinge, und ich brumme ihm noch Pastinaken auf, für die er lange, lange anstehen muss. Die gibt es erst am Dienstag, wenn Judith und Kaya kommen.
Wir kaufen am Pilzstand (!) ein halbes Kilo weisse Spargeln zweiter Klasse. Da gibt es frische Morcheln. Habe ich noch nie gehabt. Wir bekommen erklärt, wie ich sie köcheln soll. Wir kaufen zwei der Riesenpilze.
Nach dem Kaffee mit Bretzel (zum Zmittag) geht es nach Hause. Beim Ausstieg komme ich partout nicht in den Rucksackträger mit dem Arm. Eine alte Dame mit feuerroten Lippen hilft mir. Danke vielmal! So geht Solidarität.
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