Mittwoch, 13. Mai 2026

Ich lese und lese und lese einen Krimi

 Es ist mir peinlich, aber es ist trotzdem so: Ich kann Krimis nicht ordentlich vom Anfang bis zum Ende lesen. Schon in der Mitte oder noch früher muss ich wissen, ob meine Lieblingsperson im Buch überlebt. Ich linse also kurz auf die letzten drei Seiten. - Uff, sie kommt noch vor - und er auch.

Zurück zur Mitte. Weiterlesen. Es ist grausam spannend. Ich halte das nicht aus. Ich blättere nach hinten, lese da ein bisschen und dort ein wenig. Erfahre, wer die Bösen sind. Lese entspannter weiter. 

Ich entdecke gut geschriebene Passagen. Ich swipe, lese vorne, lese hinten. Was für eine gut gemachte Geschichte! Ich bewundere die Autorin, verehre den Autor. 

Ich lese das Buch fertig und begegne ab und zu schon bekannten Stellen. Immer noch tut es mir leid, dass der junge Dunkelhaarige sterben musste. Aber diesmal nehme ich es gelassener.

Dann ist der Krimi aus. Schade! Wo ich mich doch gerade so freue, dass es für Tabea gut gekommen ist. aber ich nehme sie mit in mein Leben. Sie ist jetzt eine liebe Bekannte. 

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