Mittwoch, 17. April 2019

Gestern schon vorbei, heute?

GESTERN!
Wieder hat uns Kaya bewegt. Dazu haben wir uns aus Kleiderschrank und Schuhgestell ein bisschen verwandelt. Und GELACHT haben wir, viel gelacht!

  HEUTE!
Heute kamen in einer grossen Kartonschachtel zwei Brote von meinem "artisan boulanger"- Cousin Marc. So schön und so fein! Wir haben sofort probiert.




Montag, 15. April 2019

Beobachtungsbüchslein

Wir haben ein Insekten-Beobachtungsbüchslein. Das haben wir heute mit unserem Hütekind im wieder besonnten Garten eifrig gebraucht. Die Kleine hat Insekten geortet, und ich habe sie eingebüchst. Da findet und lernt man mehr als erwartet. Wir haben schon ein grünes "Heugümperli" für kurze Zeit gefangen und intensiv betrachtet. Dann haben wir eine Wolfsspinne erwischt und dank meines Kinder-Natur-Buches erfahren, dass "das Weisse" an ihrem Hintern ihr Eierkokon ist. Wenn die jungen Spinnen dann schlüpfen, trägt sie die Wolfsspinne noch einige Zeit auf ihrem Rücken mit. Das habe ich vorher noch nie, nie, nie weder gehört noch gesehen. Wow! Die Feuerwanze am Schluss war nicht mehr so spektakulär, aber schön.

Sonntag, 14. April 2019

Heute faul!

Das Wetter erlaubt mir Ausreden, und ich erlaube sie mir auch. Oder brauche ich gar keine? Kann ich, immer wann ich will, sagen: "Nein danke, heute nicht?" - Ich bin müde, also lege ich mich mit einem Buch auf meine Bett. Am Morgen nach dem Aufstehen schon. Nach dem Mittagessen wieder und spätestens am Abend ein drittesmal. Reto ist allein spazieren gegangen. Morgen gehe ich wieder mit. Vielleicht. Wenn ich nicht "nein danke" sage. Wer kann das heute schon wissen? Allerdings weiss ich, dass morgen wieder Hütetag ist. Da bin ich dabei. Das habe ich versprochen auf unbestimmte Zeit.

Samstag, 13. April 2019

Schon wieder weit gereist

Am letzten Sonntag im Welschland und heute in der Innerschweiz. Gerade heimgekommen von Muotathal. Müde von der langen Reise, von den vielen Leuten, von Zugsausfällen wegen Bauarbeiten. - Unser Pfarrer-Freund Josef hat uns zum Essen ausgeführt. Wir haben rundum geplaudert. Auch von seinen Plänen für diesen Sommer gehört: Wieder eine fünfstündige Tour schaffen, auch wenn er vielleicht Schmerzmittel dafür nehmen muss. Der alte Herr ist soooo ehrgeizig, verlangt sich soooo viel ab. Man müsse dran bleiben, sich fordern, nur so könne man etwas erreichen. Immerhin ist er körperlich und geistig wirklich fit. Phänomenal zwäg. Mit einundneunzig (91) Jahren!!! - Trotzdem hier die Frage. Soll man/frau wollen, was er will??? Gibt es vielleicht andere Ansätze zu einem erfüllten Leben?

Freitag, 12. April 2019

Nur Lektüre

Ich bin bewegt und erschüttert von meiner Morgenlektüre. Zeitung und Internet. Da ist der Mann aus der Göschener Alp, der von einer Lawine verschüttet, aber gerettet werden konnte. Ich bin so froh, dass er lebt. Wir kennen ihn aus unserer Zeit im Urner Oberland. - Dann aber wieder die katholische Kirche! Der zurückgetretene Papst Benedikt hat sich gerechtfertigt. Schuld sind immer die anderen. Die böse Gesellschaft. Unerhört, was sich der Mann erlaubt! Unerträglich! - Im Facebook teilt sofort ein  junger Priester fünf Gründe zum Bleiben in der katholischen Kirche. Schadensbegrenzung? - Der Schweizerische katholische Frauenbund, eine gute Organisation, wehrt sich gegen den Vorwurf der "Feminisierung" in der katholischen Kirche. Auch unerträglich, dass sie sich dagegen wehren müssen. - Wo stehe ich? - Wenn ich das wüsste! Nur noch mit einem Fuss...

Donnerstag, 11. April 2019

Moden, Moden...

Wir (fast) alle springen auf bei Modetrends - seien es solche, welche Kleider betreffen, aber auch solche, welche den Lebensstil meinen. So ist im Moment das "Intervallfasten" angesagt. Da beschränkt man die Nahrungsaufnahme auf etwa acht Stunden, und die restlichen sechzehn fastet man. Man trinkt nur Tee, Wasser oder schwarzen Kaffee. Wer das nicht kann, hat sich nicht im Griff. - Ich WILL das nicht. Aber unterdessen habe ich mich schon gefragt, ob das Nichtwollen nur eine Ausrede sei für das Nichtkönnen. - Da bin ich riesig froh, dass Nina Kunz im "Tagi-Magi" schreibt, das "Intervallfasten" sei ein Trend. Eine Mode, die zu unserer Zeit passe. Dass wir (jenseits von Religion) immer (noch) das Gefühl hätten, Genuss müsse verdient werden durch Verzicht oder gar Leiden. Sie redet von "Herumstressen zwischen Hedonismus und Selbstkasteiung". Und beendet ihre Kolumne mit folgendem Satz:

"Dabei wäre es doch viel entspannter, gar nicht erst in diesen Schablonen von Leid und Lust zu denken - und einfach zu leben."

So geh ich mal und lebe.

Mittwoch, 10. April 2019

Mehr lachen

Gestern habe ich mir vorgenommen, mehr zu lachen. Aber da brauche ich Gründe dazu. Nicht alle sind begabt für Lachyoga oder haben eine Ehefrau wie unser aller "Emil", die Lachkurse gibt. - Also mehr lachen. - Läutet es an der Tür. Estherchen allein zu Hause. Ist niemand (mehr) da, aber zwei Pakete von der Post. - Nicht dass die Post sie mir geschenkt hätte, nur gebracht. Die grosse Bananenschachtel (!lach!) enthält die bestellten Orangen von Griechenland. Ich esse schon mal eine. Ihre Süsse lässt mich glücklich lächeln. Mmmmhh! - Judith wird sich auch freuen. Wir haben zusammen bestellt. 52 Orangen sind es, geteilt durch zwei minus eine. -  Das zweite Paket steht immer noch da. Ich brauche eine Schere, um es aufzukriegen. Absender Urner Oberland. Zwei Frauen aus meiner Lieblingsgruppe, in der Lachen, lautes, fröhliches Lachen so sehr dazu gehörte wie nirgends sonst (vielleicht noch bei Emil?). - Was schicken mir diese lieben Menschen??? Und einfach so. Heute, wo ich lachen will. - Es ist eine Königinnenkrone aus Metall. Beleuchtbar mit Birne über Batterie. ICH LACHE UND FREUE MICH.