Endlich, endlich regnet es, und wir tun all die Arbeiten, die ein häusliches Gefühl geben: Medikamente sichten, ausmisten; Erdbeerkonfi kochen aus nur 121 Gramm Früchten, Sommerausbeute; Tiefkühlfach abtauen, putzen, wieder einräumen. Dabei das halbe Suppenhuhn finden. Tanja Grandits Rezept hervorsuchen. Gemüse rüsten und schnippeln.
Das Suppenhuhn will nicht in die Pfanne passen, aber nur am Anfang. Später wird es biegsamer und ergibt sich. Vielleicht freut es sich ja, dass wir es loben werden, wenn es stückweise auf unseren Tellern liegt.
Ethnobiologe Wolf Dieter Storl jedenfalls ist der Meinung, dass Gemüse und Früchte nur darauf warten, dass wir sie geniessen. Es ist ihre Lebensaufgabe, uns und diversen Tieren als Nahrung zu dienen. Was sagt das Huhn dazu? Gaagagagagagaagg!

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