Meine Nächte im Winter werden mehr und mehr unruhig. Als Reto begann, davon zu reden, unser Kater (16 1/2 J.) sei dement, betrachtete ich das als masslos übertrieben. Aber die Tierärztin bestätigte, was ich nächtens zu spüren bekomme: Nepi ist unruhig und desorientiert. So kann er mitten in der Nacht miauen, was bisher bedeutete: Ich will raus. Jetzt aber steht er unter der geöffneten Tür - und kehrt wieder um. Oder er umkreist mich auf meinem Bett mehrmals. Gekotzt wird auch nachts.
Ich habe natürlich "demente Katze" gegoogelt. Und das "Lustige" ist: Demente Katzen brauchen dasselbe wie demente Menschen. Geregelte Tage. Keine Veränderungen in der Wohnung. Zuwendung. Zuneigung. Altersentsprechendes Essen. Wärme. Nähe. Vor allem beruhigende Nähe.
PS. Ich lese gerade das Buch "Demenz. Gezielt vorbeugen, ganzheitlich verstehen, liebevoll begleiten" von Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer. - Es geht nicht um Katzen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen