Die Sonne scheint wieder einmal, und einige Menschen geniessen die wärmere Luft im Eulachpark. Ich suche das Teichhuhn, das ich diesen Winter schon mehrmals gesehen habe. Darum stehe ich still. Eine Frau denkt, ich beobachte wie sie die Stockenten. "Wie glänzt ihr Gefieder im Sonnenlicht", sagt sie zu mir und steht auch still. Wir nebeneinander. Ich purpurrote Hosen und grüner Mantel, sie grüne Hosen und purpurroter Mantel. "Die Enten scheinen keine kalten Füsse zu haben im Gegensatz zu mir", lächelt die Frau. - "Sie haben jetzt kalte Füsse?" frage ich. - "Ja, obwohl ich Wollsocken trage." - "Ich trage auch Wollsocken, die mir meine Schwägerin immer auf Weihnachten strickt." - "Meine Wollsocken hat mir meine Oma gestrickt; sie sind fast zwanzig Jahre alt und halten immer noch." - Wir wünschen uns noch einen schönen Tag. Mein Tag ist durch sie schöner geworden, obwohl ich das Teichhuhn heute nicht entdecke.
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