Heute Abend kommt auf SRF1 eine Sendung zum Thema "Langeweile". Wie wichtig es sei, sich zu langweilen. - Ist es also schlimm, dass mir nie langweilig ist?
Ich sehe überall Arbeit, und überall wartet vergnügliches Tun auf mich. - Zwei Knöpfe versetzen, weil mein Bauchumfang (noch) nicht kleiner geworden ist. Salbeisirup für den Winter machen; es gibt soooo viel Salbei im Garten! Einen Brief für drei coole Mädchen schreiben; sie haben mir eine gewaltig schöne Zeichnung geschickt. Walderdbeeren im Garten sammeln > sie werden eingefroren, bis es sich lohnt, Konfi daraus zu machen. Am Sommerpullöverchen weiter stricken.
Am wichtigsten heute aber ist es, in Gedanken, Worten und Taten den Geburtstag meiner Enkelin zu feiern. - Ich war heute Morgen "käfelen" mit einer Freundin, die eine Schar Enkel*innen hat. Wir waren uns einig über die Freude, die sie uns bereiten. Ob meine Grossmutter ähnliche Gefühle hatte ihren dreizehn Enkelkindern gegenüber?
Für Langweile habe ich keine Zeit. Es wartet ja immer auch mindestens ein Buch, das weiter gelesen werden will.
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