Einfach nur schön: 13 Kinder im Pfarrhaus von 10 - 16 Uhr. Erzählen von der Eule, die sich verfranzt hat, spielen, lärmen, essen, Eulen basteln, von der Leiter fallen wie die kleine Eule, Mr. Bean schauen und lachen...
Jetzt ist aufgeräumt. Reto und ich sind fix und foxi, aber sehr glücklich!
Mittwoch, 18. Juli 2012
Dienstag, 17. Juli 2012
Per "Sie" mit Gott
Das war ich noch nie, per "Sie" mit Gott. Aber ich mag nicht "Du" sagen, das ist mir zu nahe, zu vertraut. - Es ist nicht das erstemal in meinem Leben, dass mir "mein Gott" verloren geht. Das bedeutet nur, dass ich wieder in Häutung bin wie eine Schlange. Das Verbrauchte, Alte muss abgelegt werden. Ein Neues wird kommen; es kam noch immer. Aber die Zeit, bis es da ist, ist eine schwierige Zeit, eine rastlose. Ich bin verletzlicher, als wenn "mein Gott" mit mir ist. Oder war. Oder sein wird???
Montag, 16. Juli 2012
Huch, kein Schlaf
Gelesen bis um Mitternacht und erwacht um halb fünf Uhr am Morgen. Ich habe dem neuen Tag nicht viel Kredit gegeben. Dann habe ich beim Morgenessen im neuen "ferment" geblättert und gesehen, dass meine geistliche Lieblingsschriftstellerin in die Redaktion einsteigt, ich also in Zukunft von ihr immer wieder Texte lesen darf. Hurrah! - Dann habe ich in "reformiert.ch" über einen älteren Mann gelesen, und das hat so aufstellend getönt, dass ich fast sorglos wieder einen Tag älter werden mag. Und schliesslich habe ich per Mail nachgefragt, ob meine Freundin schon von Chile zurück in die Schweiz gekommen ist mit ihrem Mann und ob sie die Arbeitsstelle erhalten haben, auf die sie hofften. Nochmals hurrah! Sie sind da. Beide haben Arbeit. Und ich habe einen kleinen Freudentanz gemacht. Muss ich nicht mehr ins Flugzeug steigen, um meine Freundin zu sehen. Was für ein guter Tag!
Sonntag, 15. Juli 2012
Hochspannung am See
Wir sind zurück. So gute Ferien in Flüelen! Keine besonderen Aufregungen, nicht einmal über das Wetter. Kein Streit ums Kochen; ich habe meistens gern gekocht. Reto hat, wenn ich ihn gefragt habe. Ruhige Ferien für ältere Leute. Hochspannung gabs bloss am See, wenn eine Entenmutter die Blässhühnerin energisch von ihren Jungen fernhielt.
Freitag, 6. Juli 2012
Ferienfreudenzeit
Ich freue mich täglich ganz unvernünftig, Ferien zu haben. Das Wetter ist einfach das Wetter und kann mir rein gar nichts vermiesen. Ich lese, höre Musik und bin immer wieder spontan mit Reto unterwegs - was uns gerade so einfällt. Ich muss nicht arbeiten in der Kirche. Das wird für mich immer ein bisschen schwieriger. Je mehr ich lese, was aus Rom und Chur kommt. Gestern habe ich gelesen, dass im Bistum Basel immer mehr Priester auch einfach den "Verleider" haben wie ich. Heute habe ich gelesen, "Wo die wahre Religion ist" - vom Dalai Lama:
Die Religion findet sich nicht in den Tempeln und Klöstern. Man muss sie in den Herzen der Menschen finden. Vielleicht müssen wir eines Tages die Tempel und Klöster aufheben, um die Religion zu retten.
Die Religion findet sich nicht in den Tempeln und Klöstern. Man muss sie in den Herzen der Menschen finden. Vielleicht müssen wir eines Tages die Tempel und Klöster aufheben, um die Religion zu retten.
Montag, 2. Juli 2012
Vernunft, Traum, Phantasie
Soeben habe ich einen kleinen Artikel zu Vernunft, Traum, Phantasie gelesen. Da kann ich nur sagen: Ich freue mich ganz unvernünftig auf 14 Tage traumhafte Ferien im Kanton Uri. Mit ein bisschen Phantasie, und habe viel davon, lassen sich auch Blitz- und Donnerwettertage wunderbar gestalten.
Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit! (Paul Gerhard)
Sogar zwei Katzensitter haben wir gefunden...
Geh aus mein Herz und suche Freud in dieser schönen Sommerzeit! (Paul Gerhard)
Sogar zwei Katzensitter haben wir gefunden...
Sonntag, 1. Juli 2012
Ich mag das Lied so gut!
Ein weiterer Gottesdienst trennt mich von den Ferien. Gerade haben wir in Wassen Nummer 182 aus dem katholischen Kirchengesangbuch gesungen: "Sei unser Gott, der alle Welt...". Es macht fröhlich. Es gibt Vertrauen. Es verbindet mit den Menschen auf der ganzen Welt. so gehe ich gern in die Ferien hinein.
Die vierte Strophe heisst:
Sei unser Gott, der mit uns zieht mit seinem grossen Segen,
sei unser Leben, unser Lied, ein Licht auf allen Wegen.
Die vierte Strophe heisst:
Sei unser Gott, der mit uns zieht mit seinem grossen Segen,
sei unser Leben, unser Lied, ein Licht auf allen Wegen.
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