Ich habe "Peter Pan" erzählt, vom Jungen, der nicht gross werden wollte. Der gegen Captn Hook kämpfte und gewann. Und dann wurde er selbst Seeräuberhauptmann. - Drei Erwachsene haben den Tag elf Kindern gewidmet, welche Seeräuber spielen durften. Es hat wieder beiden Seiten gefallen. Bilder sollen sprechen:
opl
Dienstag, 7. August 2012
Montag, 6. August 2012
Hereingebrochen
Heute ist die Ferienzeit vorbei. Meine Ferienzeit. Trödelzeit. Heute ist die Arbeit über mich hereingebrochen. Keine Ausrede mehr. Keine Aufschiebefrist. Es muss sein. Es ist viel. Zum Glück viel Spannendes. Zum Glück Sinnvolles. Kreatives. Aber viel. Ich muss eilen. Zur Bibel. "Behütet-Texte" lesen, aussuchen. Bald laden wir die Menschen von Wassen ein, mit dem Hut auf dem Kopf in die Kirche zu kommen. Sich behütet zu fühlen. Hoffentlich getrauen sie sich.
Sonntag, 5. August 2012
Momo
"Momo" heisst ein Buch von Michael Ende, ein Kinderbuch mit viel Weisheit. Es gibt auch einen Film davon. Alles ziemlich alt. Erscheinungsjahr des Buches 1973. Eindrücklich und unvergesslich. - Momo ist ein Mädchen, das zuhören kann. Sie kann in einer Art zuhören, dass die Menschen zu sich selbst finden, dass sie gesund werden, froh werden. Einfach nur, weil Momo zuhört. - Im Pflegeheim von Wassen ist ein Mensch gestorben, der war wie Momo. Ich trauere um HANS HOLSTE. Eine Kerze brennt für ihn. Ich werde ihn vermissen. - So oft sass er im Rollstuhl vor dem Heim, und ich erzählte ihm, woher ich komme oder wohin ich gehe. Ich erzählte es ihm gern - immer im Bewusstsein, dass ich gehen und kommen kann und er nicht. Am Schluss hat er immer gedankt, und ich war fassungslos, weil ich das Gefühl hatte, dass ich ihm danken müsste. Dafür, dass er war wie Momo. Dass er zuhören konnte und sich interessierte. Hans ist gestorben. Er war eine Institution. Er ist unersetzlich.
Samstag, 4. August 2012
Den Tisch bereiten
Heute Nachmittag haben Pfr. Kari Muoser und ich ein Gespräch mit einem Paar, das sich trauen lassen will und im gleichen Festgottesdienst ihr Kind taufen lassen will. Ich habe eben den Tisch bereitet zum Gespräch. Eine Osterkerze und ein frischer Blumenstrauss schmücken den Tisch. Die Gläser für ein kühles Getränk stehen bereit. Jetzt müssen also nur noch wir vier uns bereit machen. Am wichtigsten ist das Hinhören. Was möchten die Leute feiern? Wo ist ihre Sehnsucht? Welches Ritual kann sie annähernd stillen? Das ist nicht einfach. Eher ist es sehr anspruchsvoll. Aber wenn es gelingt, werden die Leute gern ein Leben lang an ihr Fest denken. So wie Reto und ich an unsere Trauung, die unglaublich modern und Sinn-voll war, und das vor fast 36 Jahren.
Freitag, 3. August 2012
www.stepstomarrow.com
Wir sind angesteckt vom lebendigen Lebensfeuer von Jeana Moore, welche gestern um 16 Uhr zu uns kam und heute kurz nach acht Uhr wieder ging. Sie wandert von Kiel nach Venedig, um darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, dass sich möglichst viele Menschen für Knochenmarkspenden zur Verfügung stellen. Unsere Tochter Judith hat schon beschlossen, das zu tun. Wir sind stolz auf sie. - Jeana hat uns aber darüber hinaus mit ihrem Lebensmut angesteckt. Es ist nicht so wichtig, wofür man sich einsetzt, Hauptsache man setzt sich ein. Was für eine Chance, dass wir diese Frau bei uns haben durften! Falls jemand sie unterwegs sieht, unbedingt ansprechen. Lohnt sich. Darum hier ihr Foto. Und eben, man kann über ihre Homepage mehr erfahren. Das meiste in englisch, aber es gibt deutsche Zeitungsberichte (Media...). Lohnt sich auch.
Donnerstag, 2. August 2012
Today - heute...
Heute ist erneut ein spannender Tag! - Eine Pilgerin wird bei uns übernachten. Ihr schwerer, riesengrosser Rucksack ist schon abgegeben worden. Von Pater Benno und Pater Clemens (Altdorf). Frau Jeana Moore aus dem Staate Washington ist unterwegs, um Menschen zu Knochenmarkspenden zu motivieren zugunsten von Leukämiekranken. Dazu wandert sie von Kiel, Deutschland, nach Venedig, Italien. Sie hat meinen vollen Respekt, bevor ich sie zu Gesicht bekommen habe. Tomorrow (morgen) werde ich mehr wissen. Jetzt muss ich englisch auffrischen: My name is Esther. Do you like to eat with us?...
Mittwoch, 1. August 2012
Ich bin auch eine Schweizerin
Gestern Abend waren wir mit Judith in Flüelen am grossen Feuerwerk. Die Schweiz stirbt nicht aus. Wir mussten uns durch hunderte von Jugendliche drängen, die Zukunft der Schweiz. Der Kanton Uri zählt insgesamt 33000 Menschen. Gestern Abend waren fast alle in Flüelen, und entgegen den ständigen Drohungen sind wir nicht überaltert. Flüelen ist jung. Der Kanton Uri ist jung. Die Schweiz ist jung. Sollten wir nicht aufhören mit den ständigen Jammertiraden, was uns alles Schlimmes passieren wird, wenn wir nicht richtig wählen, die Frau ihre Rolle nicht richtig ausfüllt, WENN WIR NICHT RICHTIGE SCHWEIZER SIND. ICH BIN AUCH EINE SCHWEIZERIN. AUF MEINE ART. IN VERANTWORTUNG SO WEIT MEINE ARME REICHEN. DAS IST GENUG.
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