Freitag, 8. April 2016
Schönes Unterwegssein, noch schöneres Zuhausebleiben?
Diese Woche waren wir mehrfach viele Stunden unterwegs, um liebe Menschen zu besuchen. Es hat sich gelohnt, wenn ich überhaupt in dieser Kategorie denken oder schreiben will. Da war allüberall viel guter Wein und engagierte Gespräche. Heute habe ich sogar noch Geburtstagsgeschenke erhalten, wo doch mein Geburi im März war. - Bei aller Freude über Erlebtes bin ich SEHR froh, dass nun zwei Tage zu Hause bevorstehen. Verdauen, retablieren, meditieren.
Donnerstag, 7. April 2016
Uri gestern, Uri morgen
Es ist weit, in den Kanton Uri zu reisen. Gestern standen wir um acht Uhr in Oberwinterthur auf dem Bahnhof und waren gegen zwölf Uhr dort, wo wir hin wollten. Kurz vor fünf Uhr reisten wir bereits wieder ab, um dann beim Einnachten zu Hause zu sein. - Reto reist ausgesprochen gern, ich weniger. Und dennoch tun wir morgen, was wir gestern getan haben. Nur mit anderer Adresse. Morgen fahren wir zu Retos Schwester und Schwager.
Manchmal überlege ich, wie es gewesen wäre, wenn ich das ganze Leben lang in Oftringen geblieben wäre. Das tun ja recht viele, dort bleiben, wo sie aufgewachsen sind. Oder wenigstens in der Gegend, im Kanton. - Was verliert man, wenn man geht? Was gewinnt man? - Je nach Befinden ist mein Gewinnen und Verlieren in der Balance. Ist es gut, wie es ist. Ist es gekommen, wie es gekommen ist. Darf es sein, was es ist. (Nur selten bin ich im Ungleichgewicht. Möchte lieber dort oder dort sein. Habe Sehnsucht nach der richtigen Mundart. Wie mir der Schnabel gewachsen ist. Nach der richtigen Kirche. Wo ich konfirmiert worden bin. - Nur selten bin ich fremd hier. Oder nur in mir?)
Manchmal überlege ich, wie es gewesen wäre, wenn ich das ganze Leben lang in Oftringen geblieben wäre. Das tun ja recht viele, dort bleiben, wo sie aufgewachsen sind. Oder wenigstens in der Gegend, im Kanton. - Was verliert man, wenn man geht? Was gewinnt man? - Je nach Befinden ist mein Gewinnen und Verlieren in der Balance. Ist es gut, wie es ist. Ist es gekommen, wie es gekommen ist. Darf es sein, was es ist. (Nur selten bin ich im Ungleichgewicht. Möchte lieber dort oder dort sein. Habe Sehnsucht nach der richtigen Mundart. Wie mir der Schnabel gewachsen ist. Nach der richtigen Kirche. Wo ich konfirmiert worden bin. - Nur selten bin ich fremd hier. Oder nur in mir?)
Dienstag, 5. April 2016
Uaaahhh, Reto bohrt in Holz
Ich freue mich ja sehr, dass Reto für Kaya ein Spielhaus für den Garten "zimmert". Aber echt, diese Bohrtöne fahren mir in die Zähne. Und jedesmal, wenn er vor sich hin schimpft, habe ich das Gefühl, ich sei schuld oder müsste wenigstens behilflich sein. - Wie wären diese enormen Probleme zu lösen? - Vielleicht könnte ich auswandern für einige Zeit und dann heimkommen und das fertige Bauwerk gebührend loben. Oder ich könnte in die Stadt gehen und ein wenig Geld oder Büchergutscheine aufbrauchen. Oder aber ich sage mir nochmals und nochmals den Satz vor, der mir in meiner Nach-dem-Mittagessen-Lesestunde aufgefallen ist. Er stammt von Laure Wyss und heisst:
"Wir sind nicht dazu da, es den andern leicht zu machen."
"Wir sind nicht dazu da, es den andern leicht zu machen."
Zwar hätte ich mir gewünscht, den Satz aus meiner Sicht jemandem aufs Butterbrot zu streichen. Also, ich bin nicht dazu da, es den andern leicht zu machen. - Pech gehabt, Reto ist nicht dazu da, es mir leicht zu machen. Pah...
Montag, 4. April 2016
Zu schön, um am PC zu sitzen
Reto hat heute Morgen erstmals diese Saison den Rasen gemäht, und am Nachmittag haben wir ihn stundenlang besetzt, begangen, bespielt. Judith war hier mit drei Kindern. Kaya blieb länger als die anderen. Sie hat uns den ganzen Garten mit ihrem roten Spritzkännchen gegossen. Grosse Ausdauer. Ich aber heute am PC nicht...
Sonntag, 3. April 2016
Die Grillsaison ist eröffnet
Heute haben wir unseren Grill, in dem vormals in Wassen das Osterfeuer entzündet wurde, umplatziert, weil der Grosspapi demnächst ein Spielhaus für Kaya baut. Das soll nicht durch Funkenwurf bedroht werden. - Dann wurde heute ein Frühlingsfeuer oder einfach unser erstes Grillfeuer in dieser Saison entfacht. Mittagessen vorbereitet, Feuer unterhalten, und dann holte ich meine Beste Freundin vom Bahnhof ab. Grillieren ist eine soziale Angelegenheit. Besser zu dritt als nur zu zweit. Das haben sich vielleicht Judith und Harry auch gedacht. Jedenfalls sind wir in zwei Stunden bei ihnen - zu was? - zum Grillieren eingeladen. Wir freuen uns.
Samstag, 2. April 2016
Stündlich mehr Blumen
Heute Morgen noch habe ich die offenen Tulpen leicht zählen können. Jetzt werden es immer mehr. Nächste Woche ist Zeit für Löwenzahnhonig. Mir gefällt das. Aber beim Spazieren in der Nähe des Segelflugplatzes "Hegifeld" war es mir nicht wohl. War wohl ein Lernender am Werk. Jedenfalls sank der schon, wenn er noch gar nicht oben war. "Sollen wir uns in der Not flach auf den Boden legen?" spottete ich, aber als Reto das ernsthaft bestätigte, wurde mir nicht besser. - Tulpen beim Blühen zusehen und dabei den Kopf in den Sand stecken ob des Weltgeschehens? Oder eifrig lernen, genug Flughöhe und Schub zu bekommen? Nochmal und nochmal. Um was zu tun?
Freitag, 1. April 2016
Allernächste...
Es hat uns nach Hause geschwemmt mit vielen anderen ab Olten, ab Zürich. Jetzt ist ein kleiner, feiner Apéro getrunken, Reto zufrieden mit "Mini Beiz, dini Beiz" on TV und ich mit der bunten Wolle, die von weit mitgekommen ist. - Wir haben rekognosziert für ein mögliches Familienfest im Herbst. Grund > Reto und ich feiern 40 Jahre Ehebewährung, und wir möchten mit denen feiern, die uns am allernächsten sind - unsere Kinder mit ihren Familien. - Apropos "unsere Kinder" - fragt doch Kaya letzthin: "Grosi, habt ihr drei Kinder?" - Ich: "Nein, wir haben zwei Kinder, Stefan und Judith." - Sagt Klein-Kaya vorwurfsvoll: "Aber ihr habt doch auch mich , euer EnkelKIND." - Ja sicher, sicher!
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