Donnerstag, 9. Oktober 2025

Mehr in den Wald

Ich will unbedingt wieder mehr ins Freie gehen. Im Nebel wandeln. Mich vom Wind zerzausen lassen. Letzte Früchte finden. Und endlich wieder einmal ein Reh entdecken. Darum habe ich heute einen jagdgrünen Wintermantel gekauft. Nicht rot, nicht gelb. Bedeckte Farbe. 

Der Mantel ist in Peru hergestellt worden. Alpaka- und Schafwolle gemischt. Weich und warm. Ich freue mich und werde mich beim Tragen immer ans Nachbarland Chile erinnern, wo ich viele Alpakas gesehen habe. Wo meine Freundin Helena lebt. Wo jetzt die Atacamawüste blüht. 

Mittwoch, 8. Oktober 2025

Unendliche Treppe und Bambuswald

 


Reto und ich sind endlich wieder einmal richtig laufen (spazieren) gegangen. Aber beide hatten wir Mühe und spürten unsere Erkrankung noch stark. Jetzt heisst es aufbauen...

Dienstag, 7. Oktober 2025

Der Wärmepumpenfachmann

Ich kann kein Wasser brauchen und will kochen. Nicht mal die Hände waschen nach dem Knoblauchschneiden. Reto sagt, ich muss beim Gartenanschluss kaltes Wasser holen. Da warte ich lieber ein bisschen. Vielleicht wird der Wärmepumpenfachmann bald fertig mit seiner Wartungsarbeit.

Alle unsere Wasserhähne in der Wohnung "gluurgge". Als wären sie lebendig und hätten etwas zu sagen. Mir ist lieber, sie tun stumm ihren Dienst. Immerhin machen sie mich darauf aufmerksam, wie selbstverständlich es für mich ist, dass immer Wasser kommt. Sauberes, kühles, wunderbares Wasser.

Gut, dass der Wärmepumpenfachmann dafür schaut, dass es so bleibt. Seine Berufsbezeichnung habe ich von Reto erfragen lassen. Er hat sich gefreut, dass ich mich interessiere.

Montag, 6. Oktober 2025

Eigentlich sind Ferien

 Eigentlich ist ein einschränkendes Wort. Wenn eigentlich Ferien sind, dann sind sie doch nicht ganz und gar. Da ist noch etwas zu tun. Da kann man noch nicht geniessen. Da steht den Ferien etwas entgegen.

Eigentlich haben Reto und ich vor Zeiten beschlossen, dass wir jeweils auch Ferien haben, wenn unsere Enkelin Ferien hat. Wir sind ja pensioniert; wir dürfen es gemütlich nehmen. Eigentlich.

Aber diesmal (oder fast jedesmal) ist der Wurm drin. Reto muss so viel tun. Freiwillig oder ehrenamtlich. Rund um seine Tätigkeiten versuche ich den Rest des Lebens zu organisieren: "Wenn du morgen dem Handwerker zur Verfügung stehen musst, dann müssen wir heute einkaufen." - Ich werde morgen echli putzen, weil wir am Abend Besuch haben. Eigentlich müsste das nicht sein, das Putzen, aber ich kann es nicht lassen.

Eigentlich möchte ich wieder einmal nach Stein am Rhein fahren mit Reto. Aber er hat Arzttermin und Kirchenchor und...Eigentlich möchte er auch, aber wann?

Könnten wir "eigentlich" streichen???

Sonntag, 5. Oktober 2025

Vermicelles

 Der Herbst ist da traritrara. - "Ist nicht meins", sagt  der Untermieter meiner Besten Freundin. Jedenfalls, wenn es so "hudlet" wir heute ein paarmal. "Meins" ist eigentlich nur der Winter nicht, aber der Herbst ist der Auftakt dazu. Ich mache mir dann selber Mut: "Die Gsüchti ist gar noch nicht schlimm. Schau die schönen Herbstfarben. Es gibt wieder Vermicelles." - Und es gab im National: Freundinnengespräch und Maroniwürmchen mit feinen Chrieseli oben drauf. Mmmhhh! Unbedingt wiederholen.

Samstag, 4. Oktober 2025

Reto war mein Held - gestern

 Wir mussten einen neuen Laptop kaufen; der alte konnte Windows 11 nicht. Wie ich das hasse - neue elektronische Geräte! Und Reto hasst es auch, und tut dennoch, was getan werden muss. Darum ist er mein Held. Heute auch noch, auch wenn...Ich bin nicht mehr in meinen Blog gekommen. Zwar ist das nicht lebenswichtig, aber mein täglich Aufgäbchen. Mit sozusagen stundenlangem Herumpröbeln bin ich wieder da. Ob es morgen auch geht??

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Ein vielfaches "Le Chajim"

 


Der portugiesische Rotwein war wunderbar! Das Essen von Theres Furrer in Wassen auch. Die Bedienung von Martin persönlich und warmherzig. Es ging uns gestern sehr gut.

"Le Chajim" ist ein Trinkspruch, den ich aus Israel mitgenommen habe, als ich 1972 ein halbes Jahr dort war. Er bedeutet: AUF DAS LEBEN!

Wir haben gestern angestossen auf das Leben von meiner Schwester Susanne und unserem Freund Reinhard, die am gleichen Tag Geburtstag haben. Es hat sich die schöne Tradition ergeben, dass wir diesen Umstand in Wassen im "MartiniF" feiern. 

Reto und ich laden ein, unser Schwager Meinrad hat uns gestern gefahren. Im Kofferraum lag Hund Stacy und war den ganzen Tag sehr lieb und brav. 

Es war ein Fest. Ein Fest für Gaumen, Nase, Augen. Ein Fest des Miteinander. Ein Fest des Lebens. LE CHAJIM! AUF DAS LEBEN  von uns allen!