Montag, 30. April 2018

Mein Zofingen

Und schon wieder "on the way"! - Heute habe ich meinem Sohn mein Zofingen gezeigt. Wo ich vier Jahre (Bezirksschule) und andere vier Jahre (Lehrerseminar) zur Schule ging. - Zwei Schulorte, wobei die Baracken des Zweigseminars nicht mehr stehen! - Ausserdem waren wir im Trottenweiher, wo meine Mutter mit ihren Enkelkindern jeweils die Änteli gefüttert hat, wenn sie bei ihr in den Ferien waren - die Kinder, nicht die Entchen. - Und wir waren im Petschiergässchen, wo mein Götti lange gewohnt hat. Später logierte er am Thutplatz. Seine Wohnquadratmeter sind unterdessen Teil des Restaurants, in welchem wir heute Zmittag gegessen haben. - Ach, und in der Buchhandlung "Mattmann" waren wir auch, wo ich vor unendlich langer, aber doch präsenter Zeit meine Geigennoten zu bestellen und abzuholen hatte. - Eine schöööne Buchhandlung! (Ich habe NICHTS gekauft - ist Ende Monat.) - Jetzt bin ich wieder zu Hause - voller Eindrücke und Erinnerungen. Ich nehme heut Nacht alles mit in den Schlaf. Selig werde ich "pfusen"!

Sonntag, 29. April 2018

Ausgeflogen nach Trogen

In Trogen war ich noch nie. Heute aber mit meiner Besten Freundin. War mein Geburtstagsgeschenk, Salat, Siedwürste und Chässpätzli, richtig appenzellerisch. Und ein Wirtepaar, das ein ureigenes Erlebnis war. Beide schon älter. Er mit zusammengebundenen, recht langen Haaren. Sie resolut, tüchtig, aber auch "echli jömmerlig". Irgendwie zuviel Arbeit heute mit der Wandergruppe, den Einzelgästen und dem nachfolgenden Stammtisch. Übrigens gab es zwei Menüs:
1. Chässpätzli und Salat, Kaffee
2. Chässpätzli, Salat und Siedwürste, Kaffee
Wir tranken dazu einen feinen Rotwein. Als wir berieten, ob wir vielleicht vier Dezi bestellen wollten, rief die Wirtin: "Kostet gleich viel wie fünf!" - Wir nahmen fünf, tranken aber vier.

Anschliessend fuhren wir zurück nach Winterthur und genehmigten uns ein Dessert im "National", unserer Stammbeiz. Gelungener Tag!

Samstag, 28. April 2018

Wir verwerten alles

Mit grosser Freude "werkeln" wir heute Morgen im Garten herum. Der gesäte Kopfsalat konnte schon gesetzt werden, zwei Krautstielpflänzchen auch. Ich habe Ringelblumen "erdünnert" und ein bisschen überall hingepflanzt. Die gelben Blumen tun im Garten gut, hat kürzlich der Gärtner gesagt. Mir tun dann später im Jahr die Ringelblumen gut in Form einer Salbe, die ich selber mache. Das ist meine Nachtpflege, bin ganz stolz darauf. Die Tiegel des letzten Jahres reichen  bis zur neuen Salbenproduktion. Was aber tut hier mein tüchtiger Ehemann?


Ja, richtig - er bindet Holzbündelchen, die dann als Anfeuerholz beim Grillieren dienen werden.


Von wem hat er es gelernt? - Von einem Pfarrer-Freund.


Freitag, 27. April 2018

Blütenstaubrausch

Ich sehe gelb, überall gelb. Gelb ist der Gartentisch, der rot sein müsste. Gelb ist meine Hose, wenn ich auf mich auf die Gartenstühle setze. Gelb blasen die Stadtgärtner im Kindergartenareal in die Luft. Überall gelb. Ich glaube, ich habe einen Rausch vor dem ersten Schluck Rotwein heute Abend. Frühlingsrausch. Blütenstaubrausch. Gelbsonnenstich in den Augen beim Spazieren am Zürichsee heute Morgen/Mittag. Nur meine Pasta im Gartenrestaurant mit Seesicht war rot, knallrot.

Donnerstag, 26. April 2018

Gesehen!

Nein, wir sind nicht der Koalas wegen in den ZüriZoo gegangen mit unserer Enkelin. Nicht einmal unserer Enkelin zuliebe. - ICH wollte einfach wieder mal hin, weil ich die Gorillas so mag. Punkt. - Auf dem Weg zu "meinen" Affen gab es Stau. Ich konnte mir nicht einmal vorstellen, weshalb da plötzlich kein Durchkommen mehr war. SEINETWEGEN:


Unsere Enkelin interessierte sich am allermeisten für die Pferde. Wir fanden sie im "Zoolino", dem herzigen Teil besonders für Kinder. Da gab es auch noch so riesengrosse Hühner, wie ich sie noch nie gesehen habe. Die waren eher abschreckend. Aber die "Fledermauswelt" ganz nahe gefiel uns allen dreien ausgezeichnet.

Dienstag, 24. April 2018

Meine Briefschublade

Ich bekomme Briefe! Ist das heutzutage nicht ein wahres Wunder?! Und wie ich mich jedesmal freue, wenn im Briefkasten Persönliches zu finden ist! - ABER! - - - Nur ein klitzekleines "Aber": Meine grosse, sehr grosse Schublade für gesammelte Korrespondenz geht nicht mehr zu. Sie quillt über und über. Ich MUSS aussortieren. Auslagern geht nicht. Wohin auch? In einer Puppenstubenwohnung. - aber zuerst nochmals lesen. Und Kriterien aufstellen, was bleiben darf und was nicht. - Ab sofort gibt es eine Schachtel "for ever". Diesen Inhalt muss ich lebenslang nicht mehr sortieren. - Ein weiteres Kriterium ist das Lächeln und Lachen: Was mich erfreut, darf eher bleiben, als was mich (immer noch) ärgert. Bischofgeschichten? - Weg damit! Vorbei! - Aber herzerwärmende Karten und Briefe dürfen bleiben. Viele!!! Was für ein PapierGlück!

Montag, 23. April 2018

Kompost

Wir sind Anfänger, wirkliche Anfänger - mit dem Kompost. - Über den Herbst und Winter haben wir unsere Küchenabfälle und diverse Gartenabfälle in den grünen Kompostbehälter geworfen. Unbekümmert und wenig zerkleinert. Wir haben auch unserem Ethik-Kaffee-Lieferanten geglaubt, dass seine Kapseln kompostierbar sind. - Heute nun haben wir den Kompost ausgebracht. - Was heisst "ausgebracht"? Zuerst mussten wir die dunkelbraune, nasse Kostbarkeit aus dem Behälter kriegen. Das war Schwerarbeit. - Die obere Hälfte war natürlich alles andere als reif. Dafür stank sie so, dass unsere Tochter es sich überlegte, ob sie bei uns Kaffee trinken wollte. - Die untere Hälfte luden wir portionenweise in einen Eimer, und Reto brachte unseren ersten Kompost aus. - Ich fand: "Welche Herrlichkeit!" - während Reto seufzte und ächzte ob der harten Arbeit. Ob es zu viel war, sagen uns dann die Pflanzen. Dass wir besser zerkleinern müssen, haben wir heute ganz selber gelernt. Was aus den bunten Kaffeekapseln wächst? - Wunder geschehen...