Heute bin ich früh aufgestanden. Ich habe ein schönes Bad genommen (ja, ich bade trotz Klimaerwärmung, und ich will nicht aufzählen, was ich "dafür" alles nicht tue. Ich finde eine jede soll sich auf ihre Art um das Klima bemühen. Stetig, aber nicht stur.). Morgenessen mit Reto, dann Abfahrt nach Winterthur mit dem Zug. Feldenkrais. - Am Schluss habe ich gesagt, ich hätte ein "Gnusch" mit meinem Körper. Das fand meine Lehrerin gut. - Zu Hause war Reto am Kochen. Bald schon kamen Judith und Kaya. - Jetzt ist Kayas Freundin hier. Die beiden üben Circus. - Reto ist wieder einmal unterwegs, um ein "Gnusch" von unser aller geliebten Einrichtungen zu beheben. Diesmal ist es die SBB. Sie hat mir mitgeteilt, dass sie Abschied von mir nehmen. Aber wir haben nur das GA gekündigt und stattdessen das Halbtax gelöst. Bei Reto hat das geklappt, bei mir nicht. ?????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????
Ich bin soooo müde. Das alles, weil wir auf "FAIRTIQ" umstellen wollen. Ich habe genug, genug, genug von dem "Gnusch", das andere anrichten, und wir sollen es ausbaden.
Donnerstag, 31. Oktober 2019
Mittwoch, 30. Oktober 2019
Gegen den Winterblues
Gute Vorsätze kann man nicht nur Ende Jahr fassen. Warum nicht jetzt? - Ich habe mir eine kleine Liste angelegt mit "Winterplänen". Damit meine ich nicht das Aussuchen von Skidestinationen. Auch nicht oder schon gar nicht das Studieren von Reiseführern, die mich mitten im Winter den Sommer in Über-Übersee finden lassen. Ich bleibe zu Hause. Hier aber soll es mir möglichst gut gehen. Eben ohne Winterblues. Wenn möglich??! - Heute habe ich schon ausprobiert, was meine Liste her gibt. Ich habe für Reto und mich anstelle des Mittagskaffees zwei Tasse "Crazy hot chocolate" gebraut. Zimtstengel in der Milch, dunkel Schokolade langsam schmelzen, Orangenschale geraspelt hinein - schön viel Schlagrahm oben drauf. - Ohhhh, es war "wonderful", great! Reto redet von Wiederholung.
Dienstag, 29. Oktober 2019
Eh, aber auch!
Mittagsschläfchen gehalten und überlegt, ob ich gleich weiter schlafen soll. Es ist dunkel und garstig. Wenn nicht Kaya nach der Schule wieder zu uns käme, wäre der Tag trostlos. Aber sie kommt und redet, tut und tut uns gut. Welches Glück! (Sie hat heute sogar mein Essen kommentarlos bewältigt. Meist schmeckt ihr nicht alles oder gar nichts. Hihi.)
PS. Da ist sie und hat heiss. Zeigt ihre Tatoos, ihre Uhr, die sie mit der Freundin getauscht hat (keine echte), singt, rennt, begrüsst ihre "Chlini" (Puppe). Grosspapi schält eine grosse Orange. Wir kommen zum Zvieri.
PS. Da ist sie und hat heiss. Zeigt ihre Tatoos, ihre Uhr, die sie mit der Freundin getauscht hat (keine echte), singt, rennt, begrüsst ihre "Chlini" (Puppe). Grosspapi schält eine grosse Orange. Wir kommen zum Zvieri.
Montag, 28. Oktober 2019
Wahnsinns-Tag
Ich habe mich noch nicht entschieden, ob der gestrige Tag zu viel war, oder ob ich stolz sein will auf uns. - Wir sind morgens um fünf Uhr aufgestanden (dank Winterzeitbeginn eine Stunde mehr Schlaf), um halb sechs Uhr aus dem Haus. Im Zug von Winterthur nach Rotkreuz haben wir das mitgebrachte Zmorgen gegessen und Retos feinen Kaffee getrunken. Weiter ging es mit dem Zug nach Flüelen, dann mit dem Bus nach Gurtnellen. Um neun Uhr war dort "Chilbi-Gottesdienst" mit uns. Die Predigt des jungen Priesters hat uns nicht begeistert. Einziges Thema: "Wir alle sind Pharisäer und Sünder". dies an einem Fest. Aber es wurde sofort besser. (Übrigens waren Musik und Gesang sehr schön.) Auf dem Schulhausplatz von Gurtnellen standen zwei Zelte. Im grossen spielte die Brass-Band auf. Das ist einfach einsame Klasse. Wir werden ans Konzert gehen im Dezember, wenn es irgendwie geht. - Bei "Chabis und Schaffleisch", dem traditionellen "Chilbiessen", plauderten wir angeregt in schöner Atmosphäre.
Schnitt: Wir zwei Alten wandern von Gurtnellen nach Wassen. Fast alles den Berg hoch. Anstrengender als vermutet.
In Wassen ging es um fünf Uhr (zwölf Stunden, nachdem wir aufgestanden waren) zum Orgelkonzert von Herrn Muheim, das unser Freund Sepp Christen zum 50-jährigen Bestehen der Orgel organisiert und mitgestaltet hat. - Nochmals ein Apéro. Viele, viele liebe Bekannte, mit denen wir anstossen konnten. Aber dann war es Zeit, dass wir uns auf den langen Heimweg machten. Kurz vor 23 Uhr traten wir in unsere Wohnung. Zähne putzen. Ins Bett fallen.
Schnitt: Wir zwei Alten wandern von Gurtnellen nach Wassen. Fast alles den Berg hoch. Anstrengender als vermutet.
In Wassen ging es um fünf Uhr (zwölf Stunden, nachdem wir aufgestanden waren) zum Orgelkonzert von Herrn Muheim, das unser Freund Sepp Christen zum 50-jährigen Bestehen der Orgel organisiert und mitgestaltet hat. - Nochmals ein Apéro. Viele, viele liebe Bekannte, mit denen wir anstossen konnten. Aber dann war es Zeit, dass wir uns auf den langen Heimweg machten. Kurz vor 23 Uhr traten wir in unsere Wohnung. Zähne putzen. Ins Bett fallen.
Samstag, 26. Oktober 2019
Ein Schlitten für die Igel
Ich stehe im Keller und suche einen Korb, einen Eimer, eine Plastikkiste - etwas Stabiles, das wir nicht mehr brauchen. Wir wollen ein Igel-Winterquartier bauen unter dem Kaya-Hüsli. - Wir haben keinen Korb, keinen Eimer, keine Plastikkiste zum Verschenken. Mein Blick fällt auf die zwei alten Davoser-Schlitten, die niemand mehr will. Fahren nicht gut. - Warum nicht? - Reto ist einverstanden, und wir bauen. Zuerst legen wir trockene Holzscheite auf den Boden. Darauf kommt der Schlitten. Obendrauf das ganze Herbstlaub, das Reto auf dem Schulhausareal geholt hat. Zugedeckt wird das Ganze mit einer Militärplane, die auch schon lange ungenützt im Keller liegt. - Unser Igel-Winterquartier ist bereit. Und wenn kein Igel einzieht, freuen sich andere Tiere daran, mindestens irgendwelche Insekten. Und wir - wir freuen uns auch.
Freitag, 25. Oktober 2019
Geissbergers haben guten Raclette-Käse
Heute Morgen sind wir zum "Geissberger" in Oberwinterthur "gepilgert". - Ja, gepilgert. Heiliger Weg, heiliger Einkauf. So viele Raclette-Käse-Sorten! So "amächelig" (macht uns an). - Wir haben ein Kilo Käse in vier Sorten gekauft. Vier Menschen waren dann am Tisch, die es genossen haben und wild diskutiert haben über "die Grünen", die nun allen befehlen wollen (nicht meine Rede). - Oh, sooo viel geht den Bach hinunter. Sooo viele schwierige Leute machen uns das Leben schwer (nicht meine Rede). - Aber der Käse von Geissberger, dieser Käse ist einfach perfekt. Nichts zu klagen, jammern, auszusetzen. Einfach perfekt.
Donnerstag, 24. Oktober 2019
Warten
Heute Morgen war nach zwei Wochen Ferien wieder "Feldenkrais". Unsere Lehrerin kam relativ spät, aber nicht zu spät. So sassen und standen sieben, acht Frauen vor der Tür und warteten wie... - Wie hungrige Kinder? Wie lernbegierige Schülerinnen? Wie bedürftige Alte? - Wie auch immer - wir haben gewartet, und es war spür- und hörbar, dass wir unser "Feldenkrais-Training" nicht missen möchten. Es tut uns gut, auch wenn wir manchmal kurzzeitige Körperverwicklungen produzieren. Hoffentlich mag unsere 76-jährige Lehrerin noch lange mit uns arbeiten.
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