Da waren wir - in den Ferien. Im wunderschönen Guarda. In der Ferienwohnung, die uns so gefällt. Wohl das letztemal. Das Haus wird verkauft. Für weit über eine Million Franken. Schade, schade, schade!
Vielleicht ist es aber Zeit, Neues zu entdecken. Gehen, wo es auch schön ist. - Wir hatten in Guarda Routinen entwickelt. Sodass die x-mal Ferien dort kaum mehr auseinander zu halten sind. Immer ins Kräuerlädeli. Immer nach Scuol. Dort immer Kaffee bei Bender. Gelbgelbe Crèmeschnitte dazu. Immer zu Stöckenius, wo es Karten, Bücher und alles gibt. In Guarda immer Richtung Bos-cha spazieren und die Schönheit geniessen. Der Blumen, des Bergpanoramas, des grünen Bachlaufs und der grünen Wiesen.
Apropos grüne Wiesen - nicht alles war wie immer. Ich habe keine Heil- und Teekräuter gesammelt. Weil die Wiesen so was von abgefressen von den Kühen und abgemäht von den Bauern waren. Bis an den Rand. Das hat der Kräutermann im Lädeli bestätigt. Sie sammeln auch nicht weiter.
Wir waren nicht in Lavin. Sonst immer. War keine Zeit; eine Woche ist so schnell vorbei. Und wir waren nicht im "Täli"(kleines Tal), weil es uns zu nass und rutschig vorkam dort. Und es gewiss auch dort kaum noch Kräuter hatte.
Reto musste keinen "Guten Heinrich" essen, weil, siehe oben - abgemäht, gefressen.
Da sind wir wieder - zuhause. Zum Glück ist es da auch schön.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen