Samstag, 27. August 2011

Kältesturz

Zwei Tage Wandern bei 30° in den Bergen. Links ein dickes Ohr, weil sonnenverbrannt. Die Diskussionen über die katholische Kirche nicht heiss, weil viel Übereinstimmung mit dem 83-jährigen pfarrherrlichen Gastgeber. Nur dass er immer noch wahnsinnig viel arbeitet, finde ich nicht gut. Er sagt, er schafft keinen TV-Apparat an, weil er sonst sich selbst davonläuft. - Tut er doch seit Jahren, weil gar keine Zeit für ihn selbst bleibt vor lauter Gottesdiensten da und dort und anderswo.

Am zweiten Abend verwandelt sich ein tagelanger Föhnsturm in einen nächtelangen Westwindsturm - ein geniales Schauspiel! Man hätte einen Krimi drehen sollen im aufkommenden, umherwabernden Nebel.

Zum Glück bezieht sich der Kälteeinbruch nur auf das Wetter. Die Wanderer blieben davon unberührt. Noch ist mein linkes Ohr sonnenheiss.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen