Donnerstag, 8. März 2012

Die Flöcklein tanzen...

Die Flöcklein tanzen, tanzen wie von weit.
Dauert dieser Winter denn bis in alle Ewigkeit.
Gestern sah ich Schneeglöggli sich strecken;
heute muss ich mich nach oben recken
und hoffen, dass es besser kommt.

Was will ich immer wieder klagen,
es ist eine Freud in allen Tagen,
nur suchen muss ich sie allein.

Suchen und finden
und weiter verkünden:
Sie liegt bei weiten nicht nur in rotem Wein.

Die Flöcklein tanzen, tanzen wie von weit.
Ich darf heute nach Flüelen, welche Seligkeit.
Kann mich da noch manches erschrecken,
möchte ich es mit Lust am Leben bedecken
und allem, was mir frommt.

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