Freitag, 22. März 2013

Nein, entlassen bin ich nicht!

Heute Morgen hatte ich Gottesdienst im Betagtenheim. Feiern, singen, beten, Kommunion teilen, Palmzweige segnen, Gutes wünschen, Segen für uns alle erbitten. - Nachher sagte eine Frau zu mir: "Sie sind in der Zeitung. Sie können die "Neue Urner Zeitung" gerade mitnehmen." - Ich dachte, das sei vielleicht eine verspätete Antwort auf meinen Leserbrief vor ein paar Wochen. Ich habe zuerst Zmittag gegessen mit Reto. Auf dem Sitzplatz an der Sonne. Dann habe ich in der Zeitung geblättert.

Unser Präsident des Seelsorgeraumes hat geschrieben. Einen grossen, machtvollen Leserbrief zur "Arena" mit Grichting und Gracia zum Thema, wohin die katholische Kirche gehe.

Unser Präsident hat unter vielem anderem Engagiertem geschrieben, ich hätte den "Blauen Brief" bekommen vom Bischof, weil ich die Pfarrei-Initiative unterschrieben habe. - Das wäre die Entlassung. Aber uns ist in einem kopierten Brief "nur" angeraten worden, die "Missio" selbst, freiwillig zurückzugeben. Ich bin nicht entlassen worden.

Leider gibt es jetzt ein "Gstürm" ( = häufig gebrauchtes Wort meiner Mutter für das mündliche, manchmal heftige Hin und Her). Hat sie? Tut sie? Will sie? Lügt sie? - Hilfe, ich bin unschuldig. In diesem Punkt.

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