Donnerstag, 24. Dezember 2015

Dazwischen?

Gestern Abend hatten wir unsere Tochter mit ihrer Familie zum Znacht eingeladen. Heissen Schinken, Retos feinen Kartoffelsalat, Randensalat vor allem für Kaya, Nüsslisalat mit Ei - später Weihnachtsguetzli, Kaffee und ein Schnäpschen. Nicht zu vergessen, den Amarone-Wein, den Harry zur Feier mitbrachte. Solcher Wein ist ein Fest! Und für mich ist ein jeglicher Besuch von Kaya auch ein solches.

Zuerst hat sie Grosspapi geholfen, den Christbaum zu schmücken. Später hat sie mitgekocht. Und schliesslich war sie mit uns allen am Tisch, bis der Hunger befriedigt war. Dann war Spielen angesagt.

Ein Kind allein soll spielen, während vier Erwachsene am Tisch über Dinge reden, die das Kind nicht versteht. Begreiflich, dass das Kind die Grossmutter in "unser" Zimmer holt, wo sie dann bleiben soll. Die Puppe will das auch. Und der Hase sagt auch, ich soll bleiben. Aber gehöre ich nicht auch zu den Erwachsenen an den Tisch? - So kommt es, dass ich hin und her gehe, laviere und selbst nicht weiss, was ich will. Beides! Sicher beides. Oder doch eher mit Kaya spielen, die mich in ihre Rollenspiele hinein zieht, mich Geschichten erzählen lässt, die neue Spiele erfindet, das Dunkel draussen schauen will an der Hand der Grossmutter?

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