Montag, 7. Oktober 2013

Sie ist wieder da!

Meine beste Freundin war eine Woche lang weg. In den Ferien. Ich habe schon wieder vergessen, wohin sie flog, fuhr, ging. Das vergesse ich bei allen Leuten. Manchmal bleibt etwas im Gedächtnis hängen, wenn man die Fotos zu sehen bekommt nach der Rückkehr der Freundinnen und Freunde, der Bekannten und Verwandten. Am Samstag bekamen wir "on Laptop" Fotos von der "Hurtig-Route" zu sehen. Sah wirklich imposant aus, diese Fjorde und das riesige Postschiff. Den Freunden hat es nicht so gut gefallen wie die Fotos aussehen.

Aber meine beste Freundin ist zurück. Das weiss ich, weil ein Brief von ihr im Briefkasten lag, als ich vom Einkaufen zurück kam. Ein Brief aus der Schweiz. - Ich habe sowas von aufgeatmet. Sie ist wieder da! Wie gut! - Nicht, dass wir uns oft sehen. Nicht, dass wir telefonieren würden. Aber einfach die Tatsache, dass sie DA ist, genügt.

Manchmal zähle ich meine nahen Menschen durch. Weil mein Götti immer wieder von einem Soziologen (Morrow?!) erzählt hat, der postulierte, dass 12 nahe Menschen eine gute Anzahl seien. Die beste Anzahl. Darum zähle ich hie und da durch. Und bin beruhigt. Je nach Zählart komme ich sogar auf mehr als zwölf. Was dann auch wieder nicht gut ist, weil man nicht wirklich tiefe Beziehungen zu mehr als zwölf pflegen kann.

Diese Zählerei! - Ich zähle auch das Haushaltgeld dauernd durch. Reicht es bis Ende Monat? Das macht meinen Ehemann schier verrückt. Und ja, da gäbe es ausser dem Morrow noch den Erich Fromm mit seinem Buch "Haben oder Sein". Ich will ja SEIN. Bitte, bitte, ich bin brav und will nur sein, nicht haben.

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